Lange Zeit habe ich hier nicht mehr gepostet. Grund ist eine massive persönliche Krise, die noch nicht vorbei ist, die mir aber einige Einblicke geliefert hat. Einblicke unter anderem auch in das, was ich hier tue. Und die Erkenntnis, dass ich daran etwas ändern muss.
Die Anregung für diesen Post erhielt ich durch die heftige Diskussion im Blog vom Michael Blume hier. Es ging, wieder einmal, in erster Linie um den Islam und darum, wie gefährlich er ist und wie sich Muslime nicht genug von anderen Muslimen distanzieren, die im Namen dieser Religion ihre verabscheuungswürdigen Taten begehen. Gerade in diesen Tagen erfahren wir ja von der Zerstörung uralter und spirituell immer noch bedeutender Kulturdenkmäler in Timbuktu.
Wenn ich von solchen Dingen höre, erfasst mich tatsächlich die Wut. Und ich stelle dann tatsächlich fest, dass sich spontan bei mir Gedanken regen wie: „Warum hört man da nichts von den Muslimen dieser Welt?“ Das nahm ich zum Anlass, um etwas tiefer nachzudenken. In den folgenden Überlegungen spreche ich übrigens von den Christen als „wir“ und von einem ganz bestimmten Gläubigen als „ich“. Muss auch mal sein.
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Ich mache mich jetzt an eine Aufgabe, die sowohl für mich als Autor als auch für Sie als Leser frustrierend werden dürfte. Es ist die eine Sache, den starken Monotheismus theoretisch zu beschreiben und zu verteidigen, also die Vorstellung, dass alles, was mir zustößt, dem Willen eines einzigen, unbegrenzt mächtigen Wesens entspringt. Etwas anderes ist die Erklärung, wie diese Idee als Lebensphilosophie, als Lebensgefühlt, als geistige Haltung, als Blick auf die Welt funktioniert.