Okt. 312012
 

Basisdiskurs Religion XXIX>>>mehr

Wie soll ich handeln? Wie soll ich leben? Die Antworten, die Jesus von Nazareth darauf gibt, scheinen auf den ersten Blick weltfremd zu sein, sie fordern vom Menschen Übermenschliches. Und wenn ich auf den zweiten Blick versuche, das Prinzip hinter all dem zu erkennen, ein Muster, das ich selbst weiter denken könnte, um scheinbare Widersprüche aufzulösen, so finde ich keinen inneren Zusammenhang zwischen all diesen Maximalforderungen.
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Okt. 252012
 

Basisdiskurs Religion XXVII >>>mehr

Im vorangegangenen Post „Sein und Sollen II“ habe ich gemeint, dass das Verbot von Abbildungen Gottes dem altjüdischen Monotheismus den Status einer „Hochreligion“ verleiht. Nun ist aber die Bezeichnung „Hochreligion“ inzwischen politisch nicht korrekt, es muss stattdessen „Weltreligion“ heißen. Aber, was bedeutet das?
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Okt. 152012
 

Basisdiskurs Religion XXVI >>>mehr

In meinem letzten Post habe ich das Humesche Prinzip erläutert, nach dem aus dem Sein nicht auf das Sollen geschlossen werden kann, also aus Aussagen der Art „so ist es“ auf Aussagen der Art „so soll es sein“. Anschließend habe ich kurz diskutiert, welche Folgen dieses Prinzip für Konfuzianismus und Buddhismus hat und die Probleme angerissen, welche für den Monotheismus daraus entstehen.

Dies ist nun der zweite Teil, in dem ich diese Probleme etwas ausführlicher untersuche.
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Okt. 112012
 

Da sich die Folge über „Sein und Sollen“ noch ein bisschen hinziehen wird, hier dazwischen wieder mal ein rant über einige Dinge, die mir in den letzten Tagen über den Weg gelaufen sind; in der S-Bahn und in der Zeitung.
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Okt. 052012
 

Basisdiskurs Religion XXVI >>>mehr

Ein Satz der Philosophie, der mit unnötig großem Aufwand verkündet wird, ist das sogenannte Humesche Prinzip, auch als „Sein-Sollen-Problem“ bekannt. Danach kann man aus nur beschreibenden Aussagen keine normativen Aussagen ableiten, also aus Aussagen der Form „So und so ist es“ eine Aussage der Form folgern: „So und so soll gehandelt werden“.

Wenn ich „ableiten“ im streng logischen Sinne verstehe, dann ist dieses Prinzip einigermaßen trivial, wie ich gleich zeigen werde. Wenn ich es etwas intuitiver und weiter fasse, ergeben sich interessante Unterschiede zwischen den großen Ansätzen des Konfuzianismus, des Buddhismus und des Monotheismus mit seinen drei Spielarten Judentum, Christentum und Islam.
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